Kategorie-Archiv: Liebe & Partnerschaft

Dating Trend Benching

Benching ist ein Trend beim Dating, der einfach so aus dem nichts entstand. Wenn sich Dates früher einfach nicht mehr gemeldet haben, so spielen sie heute mit anderen Mitteln gegen uns. Ein Date würde sich nach dem Prinzip des Benching intensiv mit uns unterhalten und würde die Beziehung schriftlich vertiefen. Es würde wahrscheinlich nicht einmal zu einem Anruf kommen. Und doch werden viele Informationen ausgetauscht, die vertieft nachgefragt werden. Jedoch kommt es später nicht zu einer lange ersehnten Verabredung. Ein Resultat dieses Verhaltens ist eine tiefe Enttäuschung und die Frage, ob etwas falsch gemacht wurde. Immerhin wünscht sich eine Person von beiden ein Dating, ob nun zum Kaffee oder romantisch bei einem Glas Wein.

Benching oder ein Korb

Es gibt einige Ursachen für dieses Phänomen. Die andere Person kann es sich bestimmt zuerst nicht erklären. Doch gibt es gerade beim Flirten im Internet oder per Messenger unterschiedliche Reaktionen. Dies bedeutet wiederum, dass die andere Person womöglich etwas anderes denkt oder einer anderen Meinung ist. Ein Kandidat ist also durchgefallen, doch wäre es nicht nett zu sagen, dass der andere nicht so gut passt. Es gäbe also die Option so zu tun, als sei nichts gewesen. Das Dating bleibt natürlich aus und wahrscheinlich hat die andere Person bereits geeignete Alternativen gefunden. Wobei viele beim Benching bestimmt aber auch andere Interessen verfolgen.

Benching als Trend

Beim Dating ist dieser Trend aus unerfindlichen Gründen entstanden. Eine Person wird virtuell auf die Bank gesetzt oder auf die lange Bank geschoben. Dies bedeutet, dass sie zwar aktiv angeschrieben wird und es kommt zu intensiven Flirts, doch bleibt der Erfolg aus. Solch Entäuschungen können jedoch gut vermieden werden. Benching scheint ein weniger schöner Trend zu sein, vor dem kaum jemand sicher ist. Vielleicht findet das Dating also lieber aktiv statt und nicht nur im Internet.

Benching selbst aktiv verhindern

Zunächst einmal könnte das Flirten im Internet vermieden werden. So kommt es zum Dating, wenn eine andere Person bereits im realen Leben gesehen wurde. Außerdem gibt es noch weitere Maßnahmen, die das Benching bis zu einem gewissen Punkt vermeiden können. Vielleicht bricht eine Seite rechtzeitig ein Gespräch ab und versucht ein Dating lieber frühzeitig zu vereinbaren, um diesen Trend zu umgehen.

Verliebt im Winter

Ein Single möchte den Winter nicht unbedingt allein verbringen. Daher wird speziell im Winter gern aktiv geflirtet. Es gibt viele Orte und Aktivitäten, die sicherstellen, dass geflirtet werden kann. Es hängt natürlich ein wenig von den Interessen der jeweiligen Singles ab. Vielleicht gibt es Kunstinteressierte oder Sportler, die ihre Chancen steigern möchten. So einige Flirts sind bereits beim Weihnachts-Shopping entstanden, auf dem Weihnachtsmarkt oder in einem Café. Wer also nicht jeden Cent mehrmals umdrehen muss, sollte ruhig auswärts ein Mittagessen zu sich nehmen, sollte am Wochenende bei Kaffee und Kuchen in der Innenstadt sitzen oder aktiv die Nähe von Fußgängerzonen aufsuchen.

Aktiv einen Single treffen

Singles gibt es für Eilige oder für aktiv Suchende in jedem Partnernetzwerk. Anmeldungen dort sind teils sogar recht günstig. Ein Single kann dort bestimmt viele nette Menschen kennenlernen. Aktive Treffen finden dann in entspannter Umgebung statt. Zuvor bestand immerhin die Möglichkeit sich lange zu unterhalten. Verliebt in den Winter geht es oft auch, wenn Singles zum Tanzen gehen. Ob nun in einem Tanzkurs oder in einer Diskothek, wenn Singles tanzen und etwas trinken gehen wird die Wahrscheinlichkeit bereits größer. Bei einem Cocktail oder einem Glas Wein könnte genau die richtige Person auftauchen.

Im Verein einen Single treffen

Singles finden sich bestimmt in vielen Vereinen. Dort gehen Männer und Frauen ihren Interessen und Hobbys nach. Auch Kursangebote und kleine Seminare eignen sich wohl auch. Ein Single wird vielleicht im Sportverein fündig werden oder vielleicht auch vielen weiteren Arten von Vereinen einen geeigneten Partner treffen. Es gibt Chöre oder Meditationsgruppen und allerlei weitere Interessengruppen, in denen ein kleiner Flirt möglich werden kann. Wichtig ist dabei, dass eine Suche nicht übertrieben wird. Es ist schön neue Kontakte zu knüpfen. Viele Singles lernen bestimmt auch über einen neuen Freundes- und Bekanntenkreis jemanden kennen. Am besten werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Singles im Wintersport

Romantik im Winter kommt überall auf. Oft ist es wunderbar weiß und kalt. In solch einer Umgebung bereitet das Flirten viel Freude. Ein Single findet vielleicht ein Pendant beim Eislaufen, beim Skisport oder beim Joggen an der frischen Luft. Viele Singles laufen absichtlich an den Stellen, an denen sich viele andere Menschen auch treffen. Ein Sportpartner findet sich bestimmt schon nach kurzer Suche, sodass ein neuer Kontakt zu vielen weiteren Menschen Zustande kommt. Ein Single muss nicht alleine bleiben und wenn es nur zu vielen netten Freundschaften kommt. Ein romantischer Winter wird am besten aktiv gestaltet.

Erotik als Unterhaltungswert


Die Nachfrage nach erotischen Dienstleistungen in Deutschland wächst seit Jahren. Immer mehr Menschen, wollen in der Nacht Erotik erleben. Dabei sind die Wünsche sehr ausgeprägt und unterschiedlich. Sie reichen von dezenter Erotik bis hin zu direkten Fantasien. Seit dem die Prostitution in Deutschland im Jahr 2002 legalisiert wurde, gibt es ein großes Programm. Nicht nur in der Nacht. Bekannt sind dabei vor allem Clubs. Hierbei buhlen Nightclubs und Saunaclubs um ein größtmögliches Publikum. Beide Arten schaffen eine Balance zwischen Unterhaltung und Vergnügen mit erotischen Einlagen und sprechen damit nicht mehr den eigentlichentypischen Freier, sondern die normalen Bargänger, der seriösen Gast an. So wird neben Drinks und einer guten Atmosphäre immer öfters auf Seriosität gesetzt. Erotik nur als Beiwerk serviert, ohne dass alles zu Pornografisch erscheint. Das zeigt Wirkung. Waren solche Clubs früher verpönt, gehören sie heute zur üblichen Unterhaltungsplanung für die Bevölkerung dazu.

Weit mehr als nur Erotik

Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass die Clubs durchaus weit mehr als nur die Unterhaltungserotik anbieten. So setzt der Saunaclub zum Beispiel ganz gezielt darauf, dass die Damen nicht nur animieren, sondern auch für ein privates Date gebucht werden können. Alles verläuft diskret. Die Clubs werden immer häufiger Ansprechpartner bei Junggesellenabenden und sogar bei Firmenfesten. Erotik ist nichts schamhaftes mehr, sondern wird regelrecht zum Unterhaltungswert. Discotheken setzen regelmäßig auf Striptease Veranstaltungen. Angenommen wird dieses von allen Schichten aus der Bevölkerung. Es geht also gar nicht mehr um den schnellen Sex, wie wir es bildlich vom Straßenstrich oder von der Prostitution im Wohnwagen kennen, sondern viel mehr um die reine Unterhaltung. So werden die alten Formen der Prostitution, die nur wenig oder gar keinen unterhaltungswert besitzen an die Stadtgrenzen ausgelagert. Wer eine der größeren Metropolen anfährt, erkennt auf den Schnell- und Bundesstraßen Wohnwagen und Frauen, die nach Kunden suchen und einst in der Innenstadt standen. Heute sind sie dort unerwünschter denn je. Anders bei den erotischen Clubs mit Unterhaltungswert, die immer öfters direkt im zentralen Stadtbild zu finden sind.

Erotik ist überall

Immerhin sorgen die Medien –ob TV, Print oder Internet- schon seit Jahren dafür, das nackte Körper überall zu sehen sind. Zeitungen für Kinder wie Bravo und Co. servieren Nacktheit immer öfters mit erotischem Beiwerk. Grenzen zerfließen. Erotik ist Kult und Massenware zugleich. Wie werden überall damit beschallt. Im Café, im Elektromarkt und in jeder Lebensphase. Was früher einmal als Besonders galt, ist heute zu einer beliebig austauschbaren Massenware geworden. Bestes Beispiel hierfür ist wohl die Reeperbahn. Früher war es ein Rotlichtviertel. Heute faktisch nur noch ein Vergnügungsviertel. Als Rotlichtmeile hat es schon lange den Rang verloren. Erotik ist in unserer modernen Welt nicht mehr Mittel zum Zweck, sondern dient der reinen Unterhaltung.

Bild: Trouni/Flickr.

Singles sind glücklich

Eine neue Studie belegt, das Singles genauso glücklich sind wie Paare. Häufig sogar noch glücklicher. Wird über Singles berichtet, kommen immer wieder Worte wie Verzweiflung, Trauer und Einsamkeit hervor. Doch das ist pauschal nicht richtig. Single sein bedeutet nicht, auf Partnersuche und über den eigenen Zustand unglücklich zu sein. Viele genießen sogar ganz bewusst das eigene Leben. Ohne einen (festen) Partner lässt sich das Leben in vielen Zügen bewusster genießen. Die Welt hat sich gewandelt. Vor 20 Jahren gehörte ein Partner (im Besten Fall ein Ehepartner) noch zum guten Ton. Er war sogar entscheidend für ein gutes Leben und für die eigene Karriere. Doch seitdem hat sich vieles geändert. Frauen sind selbstbewusster als damals und können durchaus auch für sich alleine sorgen. Alles das änderte die Situation derart, dass Singles immer häufiger in der Stadt zu sehen sind. Ein-Personen-Haushalte gehören in der heutigen Zeit ebenfalls zum Standard.

Singles sind glücklich

Die Universität Auckland in Neuseeland beschäftigte sich in ihrer Studie sehr intensiv mit den Singles und hinterfragte, ob sie wirklich glücklich sind oder versuchen, so schnell wie möglich einen neuen Partner zu finden. Das Ergebnis überraschte. Viele Menschen entscheiden sich bewusst dafür, Single zu sein. Die Partnersuche steht nicht im Vordergrund und spielt auch bei der langfristigen Planung keine Rolle. Glücklich sein und alt werden ohne Partner ist für viele sogar durchaus denkbar. Für die Studie wurden mehr als 4.000 Menschen in einem Alter zwischen 18 und 94 Jahren befragt.

Konfliktscheu

Ein weiteres interessantes Ergebnis ergab die Studie. Menschen, die gerne allein und Singles sind, wären häufig konfliktscheu. Sie gingen den Konflikten gerne aus dem Weg und vermieden deshalb eine Partnerschaft. Solche Menschen fühlen sich als Single besonders wohl. In einer Partnerschaft kommt es immer wieder zu Streit, Eifersucht und Reibereien. Das sei einfach unvermeidbar.

Single aber nicht beziehungslos

Zudem muss der Begriff Single auch neu gewertet werden. Die Moralvorstellungen haben sich gewandelt. Für viele Singles sind zum Beispiel Abenteuer oder freie Beziehungen heute kein No-Go mehr. Das natürliche Bedürfnis nach Nähe, Wärme und eben einer Beziehung hat jeder Mensch. Auch Singles. Die Umsetzung muss aber nicht immer nur in einem klassischen Liebesverhältnis erfolgen.

Andere Ideale und Bindungen

Viele Singles suchten andere Bindungen. Freundschaften gehören zum Beispiel dazu. Aber auch die ganz eigenen Bedürfnisse, wie die Karriere stehen im Vordergrund und könnten als Single heute viel besser verfolgt werden. Am Ende ergab die Studie, das Singles genauso glücklich sind, wie Paare.

Bild: Latina Power-Flickr.

Beziehungskultur in Deutschland

„Ach Kind, bist du etwa immer noch nicht verheiratet?“. So oder ähnlich ergeht es vielen von uns, wenn wir mal wieder unseren Großeltern einen Besuch abstatten. „Kind, lass das lieber sein, du siehst doch, wie viel Krach ich immer mit deinem Vater/deiner Mutter habe!“. Und dies wäre dann wohl die Reaktion eines Elternteils, was Heiratspläne angeht. Aber was wollen wir eigentlich? Ist die Generation der heute um die 30jährigen zur Beziehungsunfähigkeit verbannt? Und warum hat sich unsere Beziehungskultur eigentlich so drastisch verändert?

Leben auf der Überholspur

Für unsere Großeltern war klar: musste der Partner in eine andere Stadt ziehen oder die Arbeit wechseln, man stand ihm bei. Kam er oder sie aber aus der Arbeit, wurde die freie Zeit mit der Familie verbracht. Bei unseren Eltern sah dies dann schon anders aus: Überstunden wurden geschoben, die Arbeit notfalls zu Hause fertig gestellt und am Wochenende musste man Meetings vorbereiten oder war einfach oftmals zu müde, um etwas mit der Familie zu unternehmen. Heute entscheiden sich immer mehr Personen bewusst gegen ein Familienleben, denn die Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit steht bei vielen Menschen immer mehr an erster Stelle. Nicht umsonst boomen Dating-Portale, bei dem Kennenlernportal firstaffair melden sich täglich 1000 neue Flirtwillige an. Eine neue Ära des Kennenlernens hat begonnen.

Wer bin ich

Warum Portale, die vor allem mit ungezwungenem Treffen oder einem netten Abenteuer werben in den letzten Jahren so erfolgreich geworden sind, hängt auch mit einem neuen Lebensstil der Menschen zusammen. Fast 9 Millionen Bundesbürger haben schon einmal ein Dating Portale oder eine Flirtapp genutzt, denn zwischen Job, Wohnung und Freunde treffen fehlt immer mehr die Zeit und oft auch die Lust, auszugehen. Nach Hause kommen, ein leckeres Abendessen kochen und im Schlafanzug und ungestylt einige Profile durchstöbern – das ist Kennenlernen im 21. Jahrhundert. Man will nicht mehr zurückstecken, damit der Partner seine Träume erfüllen kann. Man will nicht auf seine Freiheit verzichten, sich auch mal mit verschiedenen Personen zu treffen und einfach Spaß zu haben. Jeder darf, wie er oder sie möchte, und das ist auch gut so.

(M)ein Beziehungsstatus

„Und in welcher Art von Beziehung lebst du?“. Solche Fragen sind heutzutage gar nicht mehr so ungewöhnlich, denn das klassische Beziehungsmodell, wie es noch die Generationen vor uns kannten, kommt soweit immer seltener vor. Unser Leben entwickelt sich für viele, auch wenn es natürlich noch immer unzählige Ausnahmen gibt, zu einer seriellen Monogamie. Wie der Name schon sagt, lebt und liebt man nur einen Partner, der jedoch, sobald er sein Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, ausgetauscht wird. Ein Partner auf Zeit sozusagen. Passt die vermeintliche Liebe des Lebens nicht mehr in unser Lebensmodell, wird es gegen etwa Passenderes eingetauscht. Aber auch eine Affäre wird mittlerweile zur Normalität: ein Arbeitstier, das keine Zeit für eine Familie hat und sich trotzdem ab und an vergnügen möchte, wird endlich nicht mehr schief angeschaut.

Halbbeziehung neuer Lebensstil

Aber auch eine Halbbeziehung, in der man Zeit miteinander verbringt, jedoch ohne Verpflichtungen, wird in unserer schnelllebigen Gesellschaft immer mehr zu einem Lebensstil. Und wer weiß, vielleicht helfen Fotos, private Nachrichten und die Flirtsuche der Dating Portale ja doch noch, den Einen für uns zu finden.

Bild: Artikelvorschau: You Me-Flickr.,  Bild oben