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Nach der Elternzeit

Der Wunsch nach Familie ist auch bei Karriere-Frauen und Frauen im Job noch vorhanden. Diese gehen dann in eine Job-Pause. Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass eine Mutter in Festanstellung nach einer Pause erneut in den Job einsteigen darf. Allerdings haben nicht alle Mütter diese Chance. Darüber hinaus fällt ein erneuter Einstieg in den Job schwer. Aus diesem Grund ist es zum Beispiel wichtig für Mütter nach einer Fortbildung oder Schulung zu suchen, um erneut in ihrem Arbeitsumfeld arbeiten zu können.

Förderprogramme für Mütter

Mütter müssen sich neu vernetzen und ein neues Selbstvertrauen gewinnen. Für die Stärkung von Müttern hat das Bundesfamilienministerium das „Projekt M“ entwickelt. Diese „Perspektive Wiedereinstieg“ soll Frauen helfen, die bereits über Jahre versuchen erneut in ihren Beruf zurückzukehren. Und natürlich auch Müttern, die sich frühzeitig wappnen möchten. Das Projekt umfasst kostenfreie und umfangreiche Fortbildungen. Mütter finden hierdurch erneut einen Einstieg in sich wandelnde Branchen. Nach einer dreijährigen Pause muss sich eine Frau zuerst erneut in ihr Arbeitsumfeld hineindenken. Darüber hinaus wird sie mit neuer Software und neuen Arbeitsvorgängen konfrontiert werden.

Wie werden Mütter gefördert

Ein erster Start hilft den Müttern zu formulieren, wo ihre bisherigen Kompetenzen lagen und welche persönlichen und fachlichen Erfahrungen sie mitbringen. Im Rahmen des Programms bieten rund sechs Beratungseinrichtungen Unterstützung bei der beruflichen Orientierung, im Kompetenzmanagement und im Rahmen von IT-Schulungen. Hinter dem Projekt steht insbesondere die Frau und Beruf GmbH. Im Rahmen des Programms gibt es ein Netzwerk von etwa 500 Unternehmen, beispielsweise aus der Region München, die auch über eine Stellenbörse vermitteln.

Die beruflichen Perspektiven von Müttern

Ohnehin haben Mütter es schwer. Diese können mit einem Kind sicherlich auch nicht mehr dieselbe Leistung bringen. Wird das Kind krank oder haben Kinder Schulferien, wird es teils schwierig für die Mütter. Und doch meistern bereits sehr viele Mütter erfolgreich einen neuen Einstieg in das Arbeitsleben. Es finden sich einige staatliche Angebote und Mütter können sich auch selbst um Fortbildungen und Förderungen kümmern. In größeren Ballungszentren bieten die Handelskammern etwa Fortbildungen in unterschiedlichen Berufsbereichen an. Möglicherweise möchten sich Mütter hin zu flexiblen Berufsbildern verändern und hierdurch mehr Zeit für ihren Nachwuchs erhalten. Müttern stehen viele Möglichkeiten offen, die ihnen gute Verdienstmöglichkeiten versprechen.

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Das Leben einer Escort Dame

Viele Mythen ranken sich um die Escort Dame. In den Medien wird regelmäßig über das ausschweifende Leben dieser Damen berichtet. Immer mehr Biografien und Bücher erscheinen von Frauen, die ausgestiegen sind. Beste Beispiel dafür sind Cleo van Eden (Mein Leben als Edelhure) und Natalie McLennan (Natalia – teuerste Escort Girl in New York). Beide Werke geben einen tiefen Einblick in das Leben und die Arbeit. Die meisten Frauen im Escort verstehen es aber, Arbeit und Privatleben zu trennen. Erstaunlicherweise führen sogar einige der Damen im Escort ganz normale Beziehungen, während sie im beruflichen Bereich ihren Körper verkaufen. Doch so einfach lässt sich das Leben einer Escort Dame wohl nicht beschreiben. Um uns einen näheren Eindruck zu verschaffen, haben wir einmal mit den Frauen im Job gesprochen, aber auch mit den Agenturbetreibern.

Ein Blick auf das Leben

Escort blüht vor allem in den großen Metropolen. In kleineren Städten ist die Nachfrage nur gering und kaum lohnenswert. Für unsere Recherche haben wir uns die Escort Damen in Köln einmal näher angesehen. Die meisten Frauen werden durch eine Agentur vermittelt. Nur ein kleiner Prozentteil arbeitet alleine, was fachsprachlich als Independent Service bezeichnet wird. Bei der Zusammenarbeit mit einer Agentur werden bei jeder Buchung zwischen 30 – 40 Prozent als Provision abgezogen. Eine Stunde liegt im Schnitt beim normalen Escort um die 150 Euro. Dann gibt es noch den High-Class-Service. Die Preise beginnen meistens ab 250 Euro pro Stunde. Nach oben gibt es nur wenige Grenzen. Die Mindestbuchungszeit beträgt fast überall 2 Stunden.

Alle Escort Damen arbeiten selbstständig. Angestelltenverhältnisse gibt es in diesem Bereich nicht. Im Gegensatz zu anderen Bereichen in der Prostitution sind die Frauen aber meistens nur nebenberuflich im Escort tätigt. Viele studieren sogar noch. Wer gut im Job ist und häufige Buchungen hat, kommt schnell auf 5.000 – 8.000 Euro monatlich. Netto, Brutto? Das ist nicht ganz so ersichtlich für uns. Einige zahlen Steuern, andere nicht. Das meiste Geld wird mit längeren Buchungen verdient. Also vorzugsweise eine Über-Nacht Buchung (Im Schnitt 12 Stunden), oder bei Reisebegleitungen (mehrere Tage).

Wie frei sind Escort Damen

Die Damen arbeiten selbstständig. Prostitution ist seit 2002 erlaubt. Dazu gehört auch der Escort. Doch wie frei sind die Damen? In den Medien hören wir immer wieder von Zwang und Not. Unsere Gespräche mit den Frauen ergaben jedoch ein anderes Bild, das uns überraschte. Die Agenturen übermitteln die Buchungsanfragen der meist männlichen Kunden. Die Damen können dann frei entscheiden, ob sie das Date annehmen wollen. Ein Abbruch der Begleitung ist zudem jederzeit möglich. Besonders dann, wenn sich der Mann nicht an Vereinbarungen hält oder respektlos agiert. Damit kommen wir zu einer Frage, die wohl am interessantesten sein dürfte. Ist Escort nur Sex?

Wieviel Sex gibt es im Escort

Ja und Nein, lautet die Antwort der Damen im Escort. Kurze Buchungen würden vorwiegend erfolgen, um sexuelle Bedürfnisse zu erfüllen. Bei längeren Dates hingegen steht oft die Begleitung (Essen, Konzert, Stadtbesichtigung, etc.) im Vordergrund. Erotik findet dann als Highlight statt. Einen Anspruch auf Sex gibt es aber bei der Buchung nie. Der Kunde bezahlt für die Begleitung, nicht für die Erotik. Dass es aber dennoch auf Wunsch des Kunden dazu kommt, ist kein Geheimnis. Insgesamt fühlen sich die Escort Damen aber sichtlich wohl und sehen die Berufswahl keinesfalls als Zwang oder Notlage an. Ganz im Gegenteil. Bei einigen leuchten sogar die Augen wie eh und je.

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