Kategorie-Archiv: Liebe & Partnerschaft

Erotik als Unterhaltungswert


Die Nachfrage nach erotischen Dienstleistungen in Deutschland wächst seit Jahren. Immer mehr Menschen, wollen in der Nacht Erotik erleben. Dabei sind die Wünsche sehr ausgeprägt und unterschiedlich. Sie reichen von dezenter Erotik bis hin zu direkten Fantasien. Seit dem die Prostitution in Deutschland im Jahr 2002 legalisiert wurde, gibt es ein großes Programm. Nicht nur in der Nacht. Bekannt sind dabei vor allem Clubs. Hierbei buhlen Nightclubs und Saunaclubs um ein größtmögliches Publikum. Beide Arten schaffen eine Balance zwischen Unterhaltung und Vergnügen mit erotischen Einlagen und sprechen damit nicht mehr den eigentlichentypischen Freier, sondern die normalen Bargänger, der seriösen Gast an. So wird neben Drinks und einer guten Atmosphäre immer öfters auf Seriosität gesetzt. Erotik nur als Beiwerk serviert, ohne dass alles zu Pornografisch erscheint. Das zeigt Wirkung. Waren solche Clubs früher verpönt, gehören sie heute zur üblichen Unterhaltungsplanung für die Bevölkerung dazu.

Weit mehr als nur Erotik

Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass die Clubs durchaus weit mehr als nur die Unterhaltungserotik anbieten. So setzt der Saunaclub zum Beispiel ganz gezielt darauf, dass die Damen nicht nur animieren, sondern auch für ein privates Date gebucht werden können. Alles verläuft diskret. Die Clubs werden immer häufiger Ansprechpartner bei Junggesellenabenden und sogar bei Firmenfesten. Erotik ist nichts schamhaftes mehr, sondern wird regelrecht zum Unterhaltungswert. Discotheken setzen regelmäßig auf Striptease Veranstaltungen. Angenommen wird dieses von allen Schichten aus der Bevölkerung. Es geht also gar nicht mehr um den schnellen Sex, wie wir es bildlich vom Straßenstrich oder von der Prostitution im Wohnwagen kennen, sondern viel mehr um die reine Unterhaltung. So werden die alten Formen der Prostitution, die nur wenig oder gar keinen unterhaltungswert besitzen an die Stadtgrenzen ausgelagert. Wer eine der größeren Metropolen anfährt, erkennt auf den Schnell- und Bundesstraßen Wohnwagen und Frauen, die nach Kunden suchen und einst in der Innenstadt standen. Heute sind sie dort unerwünschter denn je. Anders bei den erotischen Clubs mit Unterhaltungswert, die immer öfters direkt im zentralen Stadtbild zu finden sind.

Erotik ist überall

Immerhin sorgen die Medien –ob TV, Print oder Internet- schon seit Jahren dafür, das nackte Körper überall zu sehen sind. Zeitungen für Kinder wie Bravo und Co. servieren Nacktheit immer öfters mit erotischem Beiwerk. Grenzen zerfließen. Erotik ist Kult und Massenware zugleich. Wie werden überall damit beschallt. Im Café, im Elektromarkt und in jeder Lebensphase. Was früher einmal als Besonders galt, ist heute zu einer beliebig austauschbaren Massenware geworden. Bestes Beispiel hierfür ist wohl die Reeperbahn. Früher war es ein Rotlichtviertel. Heute faktisch nur noch ein Vergnügungsviertel. Als Rotlichtmeile hat es schon lange den Rang verloren. Erotik ist in unserer modernen Welt nicht mehr Mittel zum Zweck, sondern dient der reinen Unterhaltung.

Bild: Trouni/Flickr.

Singles sind glücklich

Eine neue Studie belegt, das Singles genauso glücklich sind wie Paare. Häufig sogar noch glücklicher. Wird über Singles berichtet, kommen immer wieder Worte wie Verzweiflung, Trauer und Einsamkeit hervor. Doch das ist pauschal nicht richtig. Single sein bedeutet nicht, auf Partnersuche und über den eigenen Zustand unglücklich zu sein. Viele genießen sogar ganz bewusst das eigene Leben. Ohne einen (festen) Partner lässt sich das Leben in vielen Zügen bewusster genießen. Die Welt hat sich gewandelt. Vor 20 Jahren gehörte ein Partner (im Besten Fall ein Ehepartner) noch zum guten Ton. Er war sogar entscheidend für ein gutes Leben und für die eigene Karriere. Doch seitdem hat sich vieles geändert. Frauen sind selbstbewusster als damals und können durchaus auch für sich alleine sorgen. Alles das änderte die Situation derart, dass Singles immer häufiger in der Stadt zu sehen sind. Ein-Personen-Haushalte gehören in der heutigen Zeit ebenfalls zum Standard.

Singles sind glücklich

Die Universität Auckland in Neuseeland beschäftigte sich in ihrer Studie sehr intensiv mit den Singles und hinterfragte, ob sie wirklich glücklich sind oder versuchen, so schnell wie möglich einen neuen Partner zu finden. Das Ergebnis überraschte. Viele Menschen entscheiden sich bewusst dafür, Single zu sein. Die Partnersuche steht nicht im Vordergrund und spielt auch bei der langfristigen Planung keine Rolle. Glücklich sein und alt werden ohne Partner ist für viele sogar durchaus denkbar. Für die Studie wurden mehr als 4.000 Menschen in einem Alter zwischen 18 und 94 Jahren befragt.

Konfliktscheu

Ein weiteres interessantes Ergebnis ergab die Studie. Menschen, die gerne allein und Singles sind, wären häufig konfliktscheu. Sie gingen den Konflikten gerne aus dem Weg und vermieden deshalb eine Partnerschaft. Solche Menschen fühlen sich als Single besonders wohl. In einer Partnerschaft kommt es immer wieder zu Streit, Eifersucht und Reibereien. Das sei einfach unvermeidbar.

Single aber nicht beziehungslos

Zudem muss der Begriff Single auch neu gewertet werden. Die Moralvorstellungen haben sich gewandelt. Für viele Singles sind zum Beispiel Abenteuer oder freie Beziehungen heute kein No-Go mehr. Das natürliche Bedürfnis nach Nähe, Wärme und eben einer Beziehung hat jeder Mensch. Auch Singles. Die Umsetzung muss aber nicht immer nur in einem klassischen Liebesverhältnis erfolgen.

Andere Ideale und Bindungen

Viele Singles suchten andere Bindungen. Freundschaften gehören zum Beispiel dazu. Aber auch die ganz eigenen Bedürfnisse, wie die Karriere stehen im Vordergrund und könnten als Single heute viel besser verfolgt werden. Am Ende ergab die Studie, das Singles genauso glücklich sind, wie Paare.

Bild: Latina Power-Flickr.

Beziehungskultur in Deutschland

„Ach Kind, bist du etwa immer noch nicht verheiratet?“. So oder ähnlich ergeht es vielen von uns, wenn wir mal wieder unseren Großeltern einen Besuch abstatten. „Kind, lass das lieber sein, du siehst doch, wie viel Krach ich immer mit deinem Vater/deiner Mutter habe!“. Und dies wäre dann wohl die Reaktion eines Elternteils, was Heiratspläne angeht. Aber was wollen wir eigentlich? Ist die Generation der heute um die 30jährigen zur Beziehungsunfähigkeit verbannt? Und warum hat sich unsere Beziehungskultur eigentlich so drastisch verändert?

Leben auf der Überholspur

Für unsere Großeltern war klar: musste der Partner in eine andere Stadt ziehen oder die Arbeit wechseln, man stand ihm bei. Kam er oder sie aber aus der Arbeit, wurde die freie Zeit mit der Familie verbracht. Bei unseren Eltern sah dies dann schon anders aus: Überstunden wurden geschoben, die Arbeit notfalls zu Hause fertig gestellt und am Wochenende musste man Meetings vorbereiten oder war einfach oftmals zu müde, um etwas mit der Familie zu unternehmen. Heute entscheiden sich immer mehr Personen bewusst gegen ein Familienleben, denn die Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit steht bei vielen Menschen immer mehr an erster Stelle. Nicht umsonst boomen Dating-Portale, bei dem Kennenlernportal firstaffair melden sich täglich 1000 neue Flirtwillige an. Eine neue Ära des Kennenlernens hat begonnen.

Wer bin ich

Warum Portale, die vor allem mit ungezwungenem Treffen oder einem netten Abenteuer werben in den letzten Jahren so erfolgreich geworden sind, hängt auch mit einem neuen Lebensstil der Menschen zusammen. Fast 9 Millionen Bundesbürger haben schon einmal ein Dating Portale oder eine Flirtapp genutzt, denn zwischen Job, Wohnung und Freunde treffen fehlt immer mehr die Zeit und oft auch die Lust, auszugehen. Nach Hause kommen, ein leckeres Abendessen kochen und im Schlafanzug und ungestylt einige Profile durchstöbern – das ist Kennenlernen im 21. Jahrhundert. Man will nicht mehr zurückstecken, damit der Partner seine Träume erfüllen kann. Man will nicht auf seine Freiheit verzichten, sich auch mal mit verschiedenen Personen zu treffen und einfach Spaß zu haben. Jeder darf, wie er oder sie möchte, und das ist auch gut so.

(M)ein Beziehungsstatus

„Und in welcher Art von Beziehung lebst du?“. Solche Fragen sind heutzutage gar nicht mehr so ungewöhnlich, denn das klassische Beziehungsmodell, wie es noch die Generationen vor uns kannten, kommt soweit immer seltener vor. Unser Leben entwickelt sich für viele, auch wenn es natürlich noch immer unzählige Ausnahmen gibt, zu einer seriellen Monogamie. Wie der Name schon sagt, lebt und liebt man nur einen Partner, der jedoch, sobald er sein Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, ausgetauscht wird. Ein Partner auf Zeit sozusagen. Passt die vermeintliche Liebe des Lebens nicht mehr in unser Lebensmodell, wird es gegen etwa Passenderes eingetauscht. Aber auch eine Affäre wird mittlerweile zur Normalität: ein Arbeitstier, das keine Zeit für eine Familie hat und sich trotzdem ab und an vergnügen möchte, wird endlich nicht mehr schief angeschaut.

Halbbeziehung neuer Lebensstil

Aber auch eine Halbbeziehung, in der man Zeit miteinander verbringt, jedoch ohne Verpflichtungen, wird in unserer schnelllebigen Gesellschaft immer mehr zu einem Lebensstil. Und wer weiß, vielleicht helfen Fotos, private Nachrichten und die Flirtsuche der Dating Portale ja doch noch, den Einen für uns zu finden.

Bild: Artikelvorschau: You Me-Flickr.,  Bild oben

So romantisch … Liebesschloss

Seit Jahren hält sich der Brauch um das Liebesschloss. Für die einen gehört es zu der romantischten Sache überhaupt, für die anderen stellen sich Gegensätze auf, die mit der Liebe nicht zu vereinbaren sind. Die Liebesschloss Gegner beharren darauf, dass Liebe Freiheit bedeutet, das Schloss jedoch genau das Gegenteil symbolisiert. Wer nun wirklich recht hat, ist allerdings kaum von Belang. Denn für viele gehört der Brauch zum Liebesschloss zu den schönsten Ritualen, um die gemeinsame Liebe bekunden zu können. Es braucht wenig. Liebe und ein Schloss, sind die Zutaten für ein gemeinsames Ritual, das in vielen Städten an Laternen und Brückengeländern tausendfach zu beobachten ist. Liebespaare entscheiden sich für diesen Brauch, wenn sie öffentlich ihre Liebe und Zuneigung zueinander bekunden wollen.

Liebesschloss: Woher kommt der Brauch

So richtig weiß heute niemand mehr, woher der Brauch zum Liebesschloss eigentlich gekommen ist. Viele Mutmaßungen dazu sind vorhanden. Aller Wahrscheinlichkeit entstand dieser aber in Italien. In Florenz sollen die Absolventen der Universität San Georgio regelmäßig die alten Spind Schlösser an der Milvischen Brücke aufgehängt haben. Vermutet wird, dass sich Verliebte dieses Ritual abgesehen haben und daraus im Laufe der Zeit das eigentliche Liebesschloss entstand.

Der Handel und der Internetversand haben sich mittlerweile auf den Trend zum Liebesschloss eingespielt. So gibt es das Liebesschloss in allen nur erdenklichen Formen und Farben zu kaufen. Es ist die schönste Art und Weise, die gemeinsame Liebe öffentlich zu bekunden.

Wie geht der Brauch

2 Unterteilungen sind beim Brauch zum Liebesschloss zu beachten. Auf der einen Seite ist da das Schloss, das gemeinsam an einer Brücke aufgehängt wird. Hier sollten sich Paare aber nicht irgendeine Brücke aussuchen, sondern stets eine, wo bereits mehrere Schlösser hängen. So ist gewährleistet, dass das Liebesschloss nicht wieder entfernt wird. Eine Sicherheit dafür gibt es aber nicht. Immerhin kann die Statik einer Brücke schnell ins Wanken kommen, wenn mehrere tausend Schlösser als Symbol für die Liebe an den Brückengeländern hängen.

Was beim Liebesschloss wichtig ist

Das Heim-Garten-Tipps Magazin hat sich ausführlich mit dem Liebesschloss beschäftigt. Ganz wichtig vor der eigentlichen Verwendung: Das Liebesschloss muss natürlich graviert werden. Das geht entweder direkt über eine Internetbestellung oder auch oft vor Ort beim Schlüsseldienst. Letzteres ist meistens eine Sache von wenigen Minuten. Allerdings besteht im Internet deutlich mehr Auswahl bei dem Schloss und der Art der Gravur. Wer seine Liebe auf ganz besondere Art bekunden möchte, kann sich direkt auf den Gipfel des Huangshan begeben. Dort sind bereits mehrere Liebesschlösser montiert. Der Schlüssel wird dann allerdings nicht in einen Fluss sondern in den tiefen Abgrund geworden. Das sind immerhin 1.800 Meter.

Neben dem Liebesschloss als solches gibt es einen zweiten wichtigen Punkt zu beachten. Hier liegt der Fokus auf dem Schlüssel. Dieser spielt beim Liebesschloss eine zentrale Rolle. Wurde das Liebesschloss am Brückengeländer aufgehängt, ist nun der Schlüssel tief ins Wasser zu werfen. Umso tiefer, desto besser. Der Schlüssel soll im Schlamm verschwinden und nie wieder gefunden werden. So will es der Brauch zum Liebesschloss. Dieser letzte Akt symbolisiert die ewige Liebe. Einer sehr romantischen Vorstellung.

 

 

Bild: Garry Knight/Flickr.

Partnersuche nach der Trennung

Die Partnersuche nach der Trennung ist nicht immer einfach. Viele hängen gefühlsmäßig noch an der zerbrochenen Beziehung. Besonders nach vielen Jahren gemeinsames Glück, stellt sich auch immer die Frage, wann darf ich nach einem neuen Partner suchen? Wer an die Partnersuche nach der Trennung denkt, hat zumindest das schlimmste bereits hinter sich. Die Sehnsucht nach Wärme, Geborgenheit und einem neuen Glück, wird größer. Der Traum, gemeinsam mit einem anderen Menschen das Leben verbringen zu können, ist fortan stetig. Wer sich nun direkt dafür entscheidet und sich auf die Partnersuche nach der Trennung begibt, wird aber gelegentlich einige Faux Pas erleben. Ein paar kleine Tipps dazu, sollen genau diese Fehler vermeiden.

So klappt es mit der Partnersuche nach der Trennung

Die Partnersuche nach der Trennung sollte nur dann erfolgen, wenn der alte Partner vergessen ist und keine Gefühl mehr bestehen. Andernfalls wird die neue Suche möglicherweise zu einem Chaos. Das gleiche gilt auch, wenn wir für den Ex-Partner nur Hassgefühle empfinden. Ein Signal dafür, dass wir noch nicht für die neue Partnersuche nach der Trennung bereit sind. Lieber sollten wir ein wenig warten und mehr Abstand einbringen, bevor eine neue Beziehung möglicherweise erneut in einem Chaos endet. Meistens sind das sogar Situationen, in den wir die falschen Partner finden. Der Abstand zur alten Beziehung ist einfach noch nicht groß genug.

Die Partnersuche nach der Trennung sollte locker und ohne große Erwartungen erfolgen. Liebe kann nicht erzwungen werden. Statt direkt nach der Liebe zu forschen, sollten Sie zunächst nach einem Partner für gemeinsame Abende, Unternehmungen und ähnliches suchen. Das mindert den Druck. Ehrlichkeit ist wichtig. Niemand sollte sich bei der Partnersuche nach der Trennung verstellen oder etwas vorgeben, das nicht der Wahrheit entspricht.

Unsicher ist normal

Wer sich lange in einer Beziehung befand, ist bei der Suche unsicher. Das trifft auch auf Annäherungsversuche zu. Viele sind einfach aus der Übung, auch der Flirt fällt nicht mehr so leicht wie damals. Das jedoch sollte akzeptiert werden. Die Partnersuche nach der Trennung verläuft zunächst vielleicht ein wenig holprig. Ein Hinderungsgrund ist das jedoch nicht. Sind die Erwartungen zunächst gering, bleiben große Enttäuschungen bei der Suche auch aus.

Mit der Vergangenheit abschließen
Ein ganz wichtiger Punkte bei der Partnersuche nach der Trennung. Geht es zum ersten Treffen, sollte die Vergangenheit außen vor bleiben. Denken und reden sie nicht von ihrem Ex-Partner. Sie dürfen wieder glücklich zu sein. Es geht um eine neue Zukunft, nicht um Geister aus der Vergangenheit. Häufig halten uns diese Erinnerung davor ab, eine neue Beziehung eingehen zu wollen. Die Gefahr, dass wir erneut verletzt oder enttäuscht werden ist groß. Doch Liebe ist stets ein Risiko. Wäre sie das nicht, würde die Liebe nur eine X-beliebige Sache sein, die jederzeit ausgetauscht werden könnte.

Zeit spielt eine große Rolle

Natürlich spielt auch Zeit bei der Partnersuche nach der Trennung eine große Rolle. Es gibt dafür keinen zeitlichen Rahmen. Das betrifft auch das Date und die Reihenfolge. Jeder sollte sich so viel Zeit, wie er benötigt, nehmen. Akzeptiert das der neue Partner nicht, ist er/sie nicht der Richtige.

Bild: Daniela Hartmann/Flickr.